TextMentor wird von zwei aktiven Lehrkräften der Stadtteilschule Mümmelmannsberg in Hamburg täglich im eigenen Unterricht entwickelt und erprobt – fächerübergreifend einsetzbar, von Deutsch bis Chemie und Gesellschaft, überall dort, wo Schreibkompetenz gebraucht wird. iOS-Prototyp live im App Store, Android-Build fertig. Wir raisen jetzt €125k mit minimaler Verwässerung.
Deutschlands Schulsystem steht unter Druck: mehr Schüler, weniger Lehrkräfte, wachsende Heterogenität. Bestehende Lern-Apps adressieren das Kernproblem – eigenständiges Schreiben – nicht.
Die KMK-Projektion zeigt einen Lehrermangel, der individuelles Feedback faktisch unmöglich macht. Feedback-Skalierung wird zur Überlebensfrage.
Fast jedes dritte Kind verfehlt laut IQB-Bildungstrend die Mindeststandards in Lesen und Rechtschreibung – und die Tendenz verschlechtert sich seit 2016.
DaZ/DaF ist kein Nischen-Thema mehr – es ist Regelunterricht. Es gibt bisher keine bundesweit skalierbare Schreibförderung für diese Gruppe.
Wir betrachten einen konservativen Bottom-up-Ansatz: Anzahl Schulen × Ø-ARPA aus unserem Pricing. Kein Hockey-Stick, keine Multiplikator-Magie.
Alle 32.836 allgemeinbildenden Schulen in Deutschland × gewichtete Ø-Schullizenz von €1.500/Jahr. DACH-Expansion fügt weitere 8.000 Schulen hinzu (~€61 Mio).
~8.500 Gymnasien und Gesamtschulen mit Digitalfokus + ~4.000 Schulen mit DaZ-Schwerpunkt. Realistischer Zielkorridor bei bestehendem Produkt und Vertrieb in Deutschland.
300 Partnerschulen bis 2028. Entspricht einer Marktdurchdringung von 2,4 % im SAM – ambitioniert, aber mit Hamburger Pilotschulen als Referenz-Playbook erreichbar.
Der Bund plant für 2025–2030 ein Nachfolgeprogramm zum Digitalpakt I (€6,5 Mrd). KI-gestützte Schullösungen sind in allen Länderstrategien explizit gewünscht.
TextMentor ist kein Deck – es ist eine funktionierende App mit echten Nutzern in echten Klassenzimmern. Stand: April 2026.
Kein Ankreuzen. Keine Lückentexte. Schüler schreiben eigene Texte – die KI erklärt jeden Fehler im Kontext des Satzes.
Schüler schreiben frei, die KI erkennt Rechtschreibung, Grammatik, Kommasetzung und Ausdruck im Kontext – inkl. verständlicher Erklärung „warum?".
Tippen, Handschrifterkennung und Spracherkennung. Keine andere deutsche Lern-App deckt diese Breite ab – besonders wertvoll für DaZ und Grundschule.
Lehrkräfte sehen klassenweite Schwächen, individuelle Fortschritte und können Elterngespräche per PDF-Export vorbereiten.
Made in Germany, Datenverarbeitung in der EU, kein Tracking, keine Profilbildung. Kritisch für Schulträger und Landesdatenschutzbeauftragte.
Dreistufige Schullizenz-Struktur mit Jahresverträgen und Upfront-Billing. Direktverkauf an Schulleitungen und Schulträger.
Der deutsche Markt ist voll von Karteikarten- und Multiple-Choice-Apps. Keine davon adressiert das Kernproblem: individuelles Feedback auf selbst geschriebene Texte.
Sajawal Butt und Burcu Kocayel sind aktive Deutschlehrkräfte an der Stadtteilschule Mümmelmannsberg – TextMentor selbst ist dabei aber fächerübergreifend konzipiert und kommt an ihrer Schule auch in Gesellschaft, Naturwissenschaften und anderen Fächern zum Einsatz, überall dort, wo Schüler Texte schreiben. Sie unterrichten täglich – und entwickeln TextMentor aus der gelebten Schreibförderungs-Realität heraus, nicht aus User-Tests. Jede neue Funktion wird in den eigenen Klassen erprobt, jedes Feedback aus echtem Unterricht gewonnen. Diesen strukturellen Erkenntnisvorsprung kann kein VC-finanzierter Konkurrent kaufen oder simulieren. Es ist der einzige Moat, der mit jedem Schultag stärker wird.
Entwickelt aus der Perspektive aktiver Lehrkräfte – für alle Fächer, in denen Schüler Texte schreiben. Jedes Feedback folgt einem didaktischen Prinzip: Was ist falsch, warum, wie verbessern, wie merken?
Handschrift- und Spracherkennung sind technische Barrieren, die kein Wettbewerber überwunden hat. Wichtig für DaZ, Grundschule und Differenzierung.
US-Anbieter haben strukturelle Compliance-Probleme. TextMentor ist Made in Germany mit EU-Hosting und bietet Schulträgern einen risikofreien Einkauf.
Jeder korrigierte Text verbessert die deutsche Fehlertaxonomie. Ein Wettbewerber müsste bei Null starten – wir haben 24 Monate Vorsprung.
| Anbieter | Freier Text | Handschrift | Sprache | Lehrer-Dashboard | DSGVO/DE |
|---|---|---|---|---|---|
| TextMentor | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Anton | Nein | Nein | Nein | Teilweise | Ja |
| Duolingo | Nein | Nein | Ja | Nein | US-Anbieter |
| Sofatutor | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Bettermarks | Fokus Mathe | Nein | Nein | Ja | Ja |
Wir skalieren dort, wo wir funktionieren: Hamburg als Blueprint, dann Bundesländer, dann DACH.
Pilotschulen auf 20 erweitern. Fall-Studien und Lehrervideos als Sales-Material produzieren. Lehrer-Dashboard auf GA-Niveau bringen.
Rahmenverträge mit Schulträgern (Städte, Landkreise). Ansprache über KMK-Netzwerke, Fachverbände Deutsch, Didacta-Messe.
Österreich und Schweiz als nächste Märkte. Produkterweiterung um DaZ-Modul und Grundschul-Version. Vorbereitung Series A.
TextMentor entsteht an der Schnittstelle von Pädagogik und Softwareentwicklung – kein Silicon-Valley-Import, sondern tief verankert im deutschen Schulsystem.
Sajawal Butt (CEO) und Burcu Kocayel (Co-Lead) sind aktive Deutschlehrkräfte an der Stadtteilschule Mümmelmannsberg in Hamburg. Sie unterrichten Deutsch und DaZ – und entwickeln TextMentor parallel im eigenen Unterricht. TextMentor ist dabei fächerübergreifend konzipiert und wird an ihrer Schule auch in weiteren Fächern erprobt, in denen Schüler Texte schreiben – von Gesellschaft bis zu den Naturwissenschaften. Jede neue Funktion wird in den eigenen Klassen erprobt, jedes Feedback aus der Schreibförderungs-Realität gewonnen, nicht aus User-Tests.
Das ist kein „Wir-haben-mit-Lehrern-gesprochen"-EdTech – das ist ein Produkt, das von zwei Lehrkräften aus dem Klassenzimmer heraus entsteht, in einer Schule mit hohem DaZ-Anteil und genau der Heterogenität, für die TextMentor gemacht ist.
Auf technischer und kommunikativer Seite arbeitet TextMentor mit Zeise Digital als Partner — einer Softwareagentur aus dem Rhein-Main-Gebiet mit Fokus auf produktnahe KI-Anwendungen. Drei Köpfe von Anfang an dabei: Jakob Zeise (Tech & Product), Julius Zeise (Marketing) und Laura Hazdovac (Social Media & Creator).
Disziplinierte Validierungsphase: Sajawal Butt und Burcu Kocayel arbeiten bewusst nebenberuflich an TextMentor weiter, um Kapitalbedarf niedrig zu halten und – noch wichtiger – den direkten Kontakt zu Schülern und Schulalltag nicht zu verlieren. Sajawal wechselt als CEO in Vollzeit, sobald erste wiederkehrende Erlöse erreicht sind, behält aber bewusst Unterrichtsstunden bei. Diese Designentscheidung garantiert, dass Produkt und Schulrealität nicht auseinanderlaufen – ein struktureller Vorteil, den kein VC-finanzierter EdTech-Konkurrent replizieren kann.
Die TextMentor UG (haftungsbeschränkt) befindet sich derzeit in Gründung. Der Android-Release folgt unmittelbar nach der Handelsregistereintragung.
Original-Testimonial von Sajawal Butt zur Tech-Partnerschaft mit Zeise Digital.
Wir raisen bewusst klein und kapitaleffizient. Ziel: das Produkt mit minimaler Verwässerung zur ersten wiederkehrenden Schullizenz-Erlöse bringen — Basis für eine größere Folgerunde in 12-18 Monaten.
Wandeldarlehen mit Bewertungs-Cap €1,2 Mio post-money. Standard-Konditionen: 20 % Discount, 5 % Verzinsung. Kein klassischer Notar-Term-Sheet — schlanke Dokumente, schnelle Abwicklung.
Gesamt bis €125k. Mindest-Ticket €10k, mehrere kleinere Tickets willkommen. Wir suchen bewusst Smart Money mit Bezug zu Bildung, Schulträgern, EdTech-Vertrieb oder Hamburger Netzwerk.
€75k Entwicklung (Tech-Partner Zeise Digital, Lehrer-Dashboard, DaZ-Modul) · €25k Marketing (Didacta, Schul-Sales-Material) · €25k Compliance & Infrastruktur (UG-Setup, DSGVO, Hosting).
10-15 Partnerschulen, erste wiederkehrende Lizenz-Erlöse (€5-10k MRR), Lehrer-Dashboard GA, DaZ-Modul live, Web-Version für Computerräume. Damit ist die Basis für eine institutionelle Pre-Seed-/Seed-Runde von €500k-€1M gelegt.
Wir verfolgen parallel ~€125-200k an nicht-dilutiven Mitteln über IFB Hamburg InnoFounder und deutsche Bildungsstiftungen. Equity- und Förder-Pfad zusammen geben uns Rückenwind ohne unnötige Verwässerung.
Bei Vollausschöpfung der Runde liegt die maximale Verwässerung der Gründer bei ~10 % — bewusst niedrig gehalten, damit das Cap-Table für die nächste Runde gesund bleibt und Gründer weiter incentiviert sind.