TextMentor bringt individuelles Schreibfeedback in jedes Klassenzimmer – besonders dorthin, wo Lehrkräfte fehlen und DaZ-Förderung dringend gebraucht wird. Gemeinwohlorientiert, DSGVO-konform, wissenschaftlich begleitet. iOS-Prototyp live, Android fertiggestellt.
TextMentor wird von Sajawal Butt und Burcu Kocayel entwickelt – beide aktive Deutschlehrkräfte an der Stadtteilschule Mümmelmannsberg in Hamburg, einer Schule mit hohem DaZ-Anteil und genau der Heterogenität, für die die App gedacht ist. Sie unterrichten täglich Deutsch und DaZ – und entwickeln TextMentor parallel im eigenen Unterricht. Die App ist bewusst fächerübergreifend konzipiert: Sie entlastet überall dort, wo Schüler Texte schreiben – im Deutschunterricht genauso wie in Gesellschaft, Chemie, Biologie oder Geschichte. Pädagogische Verantwortung bleibt bei der Lehrkraft, die KI übernimmt die repetitiven Korrekturschritte.
Die App ist bewusst gemeinwohlorientiert aufgebaut: Basisfunktionen kostenlos, Datenverarbeitung minimal, Datenschutz nach DSGVO und EU AI Act. Trägerin ist die TextMentor UG (haftungsbeschränkt) i. Gr. mit Sitz in Hamburg.
Die Stadtteilschule Mümmelmannsberg unterstützt das Vorhaben ihrer beiden Lehrkräfte aktiv und erprobt TextMentor täglich im eigenen Unterricht – ein institutionelles Vertrauensvotum von innen.
Die Situation im deutschen Schreibunterricht ist kein Hype-Thema – sie ist empirisch belegt und politisch anerkannt. Die folgenden Zahlen stammen aus öffentlichen, geprüften Quellen.
Nach dem IQB-Bildungstrend 2021/22 erreicht fast jedes dritte Kind in der vierten Klasse die Mindeststandards in Lesen und Rechtschreibung nicht – mit Verschlechterung seit 2016.
IQB-Bildungstrend 2021/22Mehr als jede dritte Schülerin und jeder dritte Schüler hat einen Migrationshintergrund. DaZ- und DaF-Förderung ist damit Regelaufgabe jeder Schule – nicht mehr Ausnahmefall.
Statistisches Bundesamt, BildungsstatistikKMK-Projektionen rechnen bis 2035 mit einem Defizit von bis zu 68.000 Lehrkräften. Individuelle Rückmeldung – das Herz der Schreibförderung – ist unter diesen Bedingungen praktisch nicht leistbar.
KMK / IfO Projektion 2024Förderung ist Wirkungsmessung. Wir adressieren vier konkrete Wirkungsfelder, die sich im Unterricht quantifizieren und evaluieren lassen.
Traditionell erhalten Schüler 1–2 ausführlich korrigierte Texte pro Monat. TextMentor ermöglicht individuelles, erklärtes Feedback nach jedem eingereichten Text – unabhängig davon, wie viele Kinder in einer Klasse sind.
Für Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache ist die Barriere oft nicht Inhalt, sondern sprachliche Formulierung. TextMentor schließt diese Lücke mit niveaugerechten Erklärungen und Alternativformulierungen.
Lehrkräfte sollen pädagogisch begleiten, nicht repetitiv korrigieren. TextMentor übernimmt standardisierbare Korrekturarbeit und schafft Zeit für Beziehung, Differenzierung und inhaltliche Auseinandersetzung.
Verständliche Fehlererklärungen ermöglichen es Eltern, ihre Kinder zu unterstützen – auch wenn sie selbst Deutsch nicht als Erstsprache haben. Das stärkt Familien als Lernpartner.
TextMentor ist kein KI-Experiment, das sich nachträglich ein pädagogisches Label aufklebt. Jede Funktion folgt einem didaktischen Prinzip.
Jede Fehlermeldung beantwortet vier Fragen: Was ist falsch? Warum? Wie besser? Wie merken? – strukturiert nach etablierten Prinzipien formativer Beurteilung.
TextMentor unterstützt das Überarbeiten (Revision) mehrfacher Textversionen – didaktisch fundiert in der Schreibprozess-Forschung (Hayes/Flower, Bereiter/Scardamalia).
Wiederkehrende Fehler werden anders erklärt. Beim dritten Mal sieht der Schüler eine andere Darstellung als beim ersten – nahe am Zone-of-Proximal-Development-Konzept.
Jede Produktentscheidung wird mit aktiven Deutschlehrkräften validiert. Die Hamburger Pilotschulen wirken als laufende Erkenntnisquelle.
Wir brauchen keine weitere Lern-App. Wir brauchen Werkzeuge, die Lehrkräften die Zeit zurückgeben, die wirkliche pädagogische Arbeit braucht.
Leitbild TextMentor · Entwicklerteam HamburgWir sehen TextMentor in mehreren Förderlinien anschlussfähig – von Bundesprogrammen über EU-Instrumente bis zu themenspezifischen Stiftungen.
Nachfolgeprogramm zum Digitalpakt I (€6,5 Mrd). KI-gestützte Schullösungen sind in den Strategien der Länder explizit vorgesehen – TextMentor passt in Schullizenz-Förderlinien.
Frühphasen-Förderung für wissenschaftsnahe Gründungsvorhaben mit gesellschaftlichem Nutzen. Kombinierbar mit Forschungspartner-Anbindung im Bereich Schreibdidaktik.
Förderlinien für evidenzbasierte Bildungsinnovation. TextMentor eignet sich als Feldstudien-Plattform für wirksame Schreibförderung – besonders im DaZ-Bereich.
„Culture, Creativity and Inclusive Society" fördert u. a. Bildungsgerechtigkeit, Digitalisierung und Inklusion. TextMentor als DaZ-Werkzeug ist europäisch anschlussfähig.
Hamburgische Frühphasen-Förderung bis €150.000. TextMentor ist in Hamburg gegründet, mit Hamburger Partnerschulen – der ideale Lokalitäts-Fit.
Mehrere deutsche Bildungsstiftungen fördern Projekte in digitaler Bildung, Integration und Chancengleichheit. TextMentor adressiert alle drei Felder gleichzeitig.
Wir arbeiten bewusst kapitaleffizient. Das Gründerteam ist in der Validierungsphase nebenberuflich tätig – Fördermittel fließen ausschließlich in Produktentwicklung, Reichweite und Compliance, nicht in Gehälter.
Tech-Partner-Honorare (Zeise Digital), Lehrer-Dashboard, DaZ-Modul, Web-Version für Computerräume, KI-Infrastruktur. ~60 % der Mittel. (iOS- und Android-Prototyp sind bereits fertig — der Android-Release wartet ausschließlich auf die UG-Eintragung.)
Didacta-Messepräsenz, Lehrer-Communities, Sales-Material, Content für DaZ-Lehrkräfte, Schul-Ansprache. ~20 % der Mittel.
UG-Gründung & Notar, Steuerberatung, EU AI Act & DSGVO-Audits, Hosting in der EU, Versicherungen, Buffer. ~20 % der Mittel.
12 Monate Runway bis zum Erreichen erster wiederkehrender Schullizenz-Erlöse. Danach geplante institutionelle Folgerunde.
Ziel: Mehrheit der Finanzierung über nicht-dilutive Förderquellen, ergänzt durch ein kleines Wandeldarlehen mit Bewertungs-Cap €1,2 Mio. Nach 12 Monaten ist eine institutionelle Folgerunde von €500k-€1M geplant.
TextMentor kombiniert ein B2B-Schullizenzmodell mit gemeinwohlorientierten Grundsätzen, die für Fördergeber verbindlich dokumentiert werden.
Die Grundfunktionen bleiben ohne Schullizenz frei im App Store verfügbar – kein Paywall-Lock-In für Schüler.
Keine Werbung, kein Tracking, keine Profilbildung. Eingegebene Texte werden nach Analyse gelöscht.
Made in Germany, EU-Hosting, nach deutschen Datenschutzstandards entwickelt – prüfbar durch Landesdatenschutzbeauftragte.
Keine automatisierte Entscheidungsfindung mit rechtlicher Wirkung. Die pädagogische Bewertung bleibt bei der Lehrkraft.
Geförderte Schullizenzen für strukturschwache Schulen werden quersubventioniert – sofern Fördermittel dies ermöglichen.
Lehrkräfte behalten die Verantwortung. KI entlastet – ersetzt nicht. Das ist im Kern des Produkts verankert.
Das Netzwerk aus Schulen, Lehrkräften und Tech-Partnern bildet den Boden, auf dem TextMentor entsteht – und auf dem eine Förderung ihre Wirkung entfalten kann.
Hamburger Stadtteilschule mit hohem DaZ-Anteil. Sajawal Butt und Burcu Kocayel unterrichten hier Deutsch – die Schule unterstützt TextMentor aktiv und erprobt die App täglich im eigenen Unterricht, fächerübergreifend in unterschiedlichen Fächern.
Aktive Pilotpartnerschaften mit Lehrer-Feedback, Unterrichtseinsatz und laufender Co-Entwicklung.
Softwareentwicklung mit Fokus auf produktnahe KI-Anwendungen. Verantwortlich für iOS, Android, Backend und KI-Infrastruktur.
Haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft in Gründung. Handelsregistereintragung und Android-Release folgen unmittelbar.
Wir suchen aktiv Kooperationen mit Hochschulen und Instituten im Bereich Schreibdidaktik und empirische Bildungsforschung.
Entwickelt in Hamburg. Konform mit europäischem Datenschutzrecht und dem EU AI Act. Potenzieller IFB- und Hamburg-Invest-Kandidat.
Wir freuen uns über Gespräche mit Fördergebern, Stiftungen, Schulträgern und Forschungspartnern. Gerne senden wir eine ausführliche Projektskizze, ein Wirkungskonzept oder bereiten eine Antragsvorlage mit Ihrem Förderprogramm im Blick vor.